Pension zum Kronwald
17121 Loitz, Kronwaldstraße 9 (Rustow)
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Loitz, das idyllische Städtchen an der Peene, gehört seit vielen Jahrhunderten zu Pommern, dem Land am Meer, wie es der slawische Begriff »Pomorsze« bezeichnet. Die über 760 Jahre alte Stadt an der Peene hat über 4.000 Einwohner. Loitz ist übrigens die zweitälteste Stadt in Vorpommern.

Im Jahre 1242 erhielt Loitz das lübische Stadtrecht durch Ritter Detlef von Gadebusch und ist nach Stralsund zweitälteste Stadt in Vorpommern nach deutschem Recht. In dem beschaulichen Städtchen gibt es einen fast vollständig erhaltenen Altstadtbereich, an dem sich gut die Baugeschichte norddeutscher Kleinstädte seit dem 18. Jahrhundert ablesen lässt.

Während eines Stadtrundganges erfahren Sie viel über die Geschichte der Peenestadt und sehen die wichtigsten historischen Gebäude. Dazu gehören das Rathaus, das 1787 erbaut wurde und in dem der König von Schweden, Gustav Adolf der IV., im Jahre 1800 zu Gast war. Der Marktplatz, mit seinem zeitgemäßen Brunnen, der nach der Wende sein heutiges Aussehen erhielt, ist nicht zu verfehlen. Auch ein ehemaliges königliches Amtsgericht kann die kleine Stadt aufweisen. Heute befindet sich in diesem restaurierten Backsteingebäude der Trausaal. Eine schöne Kulisse um »Weiße Bräute vor rotem Backstein« am schönsten Tag ihres Lebens zu fotografieren.

Das Steintor ist Teil der nach 1325 entstandenen Stadtbefestigung. Es ist das einzige von ehemals 4 Stadttoren, das erhalten blieb. Früher war es Gefängnis und Wohnraum. Heute stellen Künstler und Hobbybastler aus der Region ihre Werke aus. Zu den denkmalgeschützten Gebäuden gehört die älteste Schule von Loitz, ein Backsteingebäude, das 1887 erbaut wurde und heute als Grundschule noch ihren Zweck erfüllt. Das Pfarrhaus wurde als Loitzer Superintendentur in der schwedischen Zeit Vorpommerns 1785 errichtet. Superintendent Carl Winter wohnte bis 1967 in diesem Haus. Während seiner Amtszeit sorgte er unter Einsatz seines Lebens dafür, dass es in Loitz am Ende des 2. Weltkrieges zu keinen Kampfhandlungen kam.

Die Loitzer Marienkirche aus dem 13. Jh. ist das älteste Haus des Ortes. Dort begrüßen Sie die Mitarbeiter der Kirchengemeinde, die Ihnen etwas über die interessante Kirchengeschichte erzählen. Altar und Kanzel sind heute wieder in ihrer damaligen Schönheit zu sehen. Sie wurden von Johann Gottfried Quistorp, dem Lehrer von Caspar David Friedrich, entworfen und noch unter schwedischer Regierung im Beisein von Ernst-Moritz Arndt eingeweiht.
Ein sehenswertes Kleinod ist der Taufstein. Er stammt aus der Zeit, als der Bischof Otto von Bamberg auf seiner 2. Missionsreise durch unser Land kam und die Christianisierung nach Pommern brachte.

Das Leben der Loitzer wurde schon vor mehr als 100 Jahren durch den Rhythmus der Peenebrücke bestimmt. Mehrmals täglich wird das technische Denkmal mit Manneskraft für die Schifffahrt geöffnet. Sie gilt als eine der wenigen, noch funktionstüchtigen Handdrehbrücken Europas. Nicht weit entfernt, befindet sich die Loitzer Marina mit einer sehenswerten Speicheranlage. Sie haben die Möglichkeit den höchsten Speicher zu besteigen, um so den einmaligen Blick in die Peenelandschaft, die als größtes Niedermoorgebiet Deutschlands gilt, zu genießen. Im Jahre 2006 wird die Marina für Hausboote eröffnet, wo Sie sich ein Kanu, Ruderboot oder ein Fahrrad ausleihen können.

Sind Sie leidenschaftlicher Angler, dann können Sie an einer geführten Angeltour auf dem Amazonas des Nordens teilnehmen. Es gibt dort Angelkanäle wo Wels, Aal, Forelle, Karpfen, Hecht und Zander zu finden sind. Kommen Sie mit einem Wohnmobil, dann stehen an der Marina Plätze zur Verfügung. Möchten Sie das Loitzer Land auf dem Rücken der Pferde kennen lernen, dann wenden Sie sich an den Pferdehof in Nielitz. Durch den Bau der A 20 kann man Loitz per Bus und PKW günstig erreichen sowie mit dem Flugzeug über den Flugplatz Tutow. Für Motorradfans ist diese Landschaft ebenfalls eine ideale Urlaubsgegend.

Angler finden gerade in der Peene eine Auswahl von Fischen, die für sich spricht. Direkt vom Boot oder vom Ufer aus oder erreicht er die Plätze, wo Zander, Aal, Hecht, Wels, Barsch, Schlei und Plötz anzutreffen sind. Sogar Meeresfische wie Lachs und Meerforelle wandern von der Ostsee bis in die Peene. Benötigen Sie ein Boot, eine Angel oder sogar eine Unterkunft, dann können Sie in der Marina Loitz nachfragen. Ihr selbstgefangener Fisch kann dort geräuchert und natürlich auch vor Ort verspeist werden. Nachfragen richten Sie bitte an:

Also kommen Sie zu uns und machen Urlaub an der Peene.

Und bei Ausflügen oder geführten Touren betreut Sie gerne Karin Heymann.
Sie möchte Ihnen auf den Reisen viel Interessantes über Land, Geschichte und Leute vermitteln. Sei es in Mecklenburg- Vorpommern, Brandenburg oder Berlin. Auf über 30 Touren können Sie sich freuen und auf Entdeckungsreise gehen. Als ihre Reisebegleitung vermittelt sie Ihnen viel Wissenswertes, Humorvolles, Spannendes und Erlebnisreiches.

Loitz-Wappen

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kaheymann@t-online.de

 

„In Rot fünf pfahlweise gestellte silberne Sterne zwischen zwei aufgerichteten goldenen Keulen, die nach außen von je einem gestürzten schwarzen Adlerflügel beseitet sind.“

Wappen der Stadt Loitz

Loitz-Rathaus2

Rathaus Loitz

Loitz-Wasserbahnhof1
Wasserbahnhof

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